Das Handbuch wächst. Rückmeldungen willkommen! Letzte Ergänzung: 29. November 2020

Handbuch zu votesUP!

Du möchtest votesUP! nutzen? Im Folgenden haben wir eine Anleitung zusammengestellt, die das Wichtigste erläutert.

 

0. Voraussetzungen

Zur Nutzung von votesUP! wird ein internetfähiges Gerät mit einem möglichst aktuellen Browser benötigt. Ob du am liebsten Mozilla Firefox, Microsoft Edge, Apple Safari oder Google Chrome verwendest, bleibt dir überlassen. Lediglich auf den sehr veralteten Microsoft Internet Explorer solltest du verzichten. Bezüglich der Endgeräte bist du ebenfalls nicht festgelegt. votesUP! ist sowohl auf dem Smartphone, auf einem Tablet und auch auf einem Desktop-Computer nutzbar. Gerade wenn man selbst eine Veranstaltung managt, empfehlen wir allerdings einen ausreichend großen Bildschirm.

Die Symbole und Buttons können je nach System leicht unterschiedlich aussehen, da votesUP! auf die Standardsymbole zurückgreift. Damit können wir Bandbreite einsparen, so dass votesUP! auch an internet-technisch schlecht angebundenen Orten oder stark belasteten WLAN-Netzen genutzt werden kann.

⚠️ Mit einem Browser kann immer nur eine Person zeitgleich eingeloggt sein, also entweder Orga oder Stimmberechtigte. Für Testläufe mit unterschiedlichen Rollen o.ä. nutzt du am einfachsten zwei unterschiedliche Browser auf einem Gerät.

 

1. Veranstaltung anlegen

Damit du votesUP! nutzen kannst, musst du als erstes eine Veranstaltung anlegen. Das Wichtigste dabei ist die selbst ausgedachte Veranstaltungskennung. Diese »Event-ID« stellt später für alle den allgemeinen Zugangscode für die Veranstaltung dar. (Klar, man muss sich dann auch noch persönlich zu erkennen geben, aber dazu später.)

Bildschirmfoto: Eine Veranstaltung in votesUP! anlegen.

Die weiteren Einstellungen zur Veranstaltung sind später noch änderbar, mach‘ dir also am Anfang keinen großen Kopf dazu. Wichtig ist lediglich noch, dass du eine gültige E-Mail-Adresse als Veranstalter:in angibst. Du erhältst dann in wenigen Minuten eine E-Mail mit Bestätigungslink zugeschickt. Solange die Veranstaltung von dir nicht bestätigt wurde, sind einige Funktionen von votesUP! eingeschränkt: Am auffälligsten ist dabei das Limit auf fünf weitere Teilnehmende.

 

2. Aufbau der zentralen Verwaltungsoberfläche

Direkt nach dem Anlegen der Veranstaltung kommst du direkt in die Verwaltungsansicht dieses Events. Was findest du auf dem Bildschirm vor? Oben findest du zwei Leisten mit Buttons: Die obere Leiste ist auch für Teilnehmende sichtbar, die zweite Leiste betrifft nur Funktionen für dich als Organisator:in. Mit dieser Herangehensweise kannst du selbst auch immer überprüfen, wie die Teilnehmenden die Veranstaltung „erleben“.

Bildschirmfoto: Das Navigationsmenü für Veranstalter:innen

Bei kleineren Bildschirmen reduziert votesUP! die Darstellung des Menüs, indem die Beschriftungen eingespart werden. Gerade auf Smartphones kann es also sein, dass du nur die Symbole siehst.

Im Hauptbereich des Fensters sieht du anfangs gleich die Funktionen, um die wichtigste Aufgabe von votesUP! zu erfüllen – Abstimmungen durchführen. Abstimmungen kannst du vorbereiten oder spontan durchführen. Wichtig ist nur, dass du natürlich auch Teilnehmende benötigst, die abstimmen dürfen. Als Organisator:in kannst du nicht selbst abstimmen!

votesUP! wird dich zudem darauf hinweisen, ob gerade Selbstanmelder:innen auf Einlass warten und welcher Programmpunkt derzeit aktiviert ist. Diese Infos aktualisieren sich immer dann, wenn du eine Seite neu aufrufst oder eine Funktion ausführst. Du kannst natürlich auch selbst jederzeit in die Teilnehmendenverwaltung gehen und nachschauen.

 

3. Teilnehmende und Nutzerrollen

Es gibt verschiedene Teilnehmerrollen in votesUP!. Deine Rolle wird intern als »ORGA« angezeigt. Die wichtigsten weiteren Rollen sind »STIMMBERECHTIGT« und »GAST«. Du hast zwar die Veranstaltung mit deiner konkreten E-Mail-Adresse als Veranstalter:in angelegt, aber du kannst später auch weiteren Nutzer:innen ebenfalls den ORGA-Status verleihen. So könnt ihr komfortabel im Team eine Veranstaltung betreuen.

In der Teilnehmenden-Verwaltung sind alle Nutzer:innen dieser Veranstaltung mit ihren Rollen und ggf. ihrem Stimmgewicht aufgelistet. Weitere Teilnehmende können hier jederzeit eingetragen oder Selbstanmelder:innen für die Teilnahme zugelassen werden.

Je nach Konfiguration der Veranstaltung können sich Teilnehmende selbst anmelden oder werden vorher vom Orga-Team eingetragen. Für die Selbstanmeldenden gibt es in der Standardeinstellung einen Warteraum, in dem sie begrenzt mit anderen Wartenden und der Orga interagieren können. Bereits zugelassene Teilnehmende sehen sie von dort aus nicht, können aber von jenen schon Nachrichten empfangen. Erst wenn die Selbstanmelder:innen von Veranstalterseite eine Rolle zugewiesen bekommen haben, können sie auf weitere Funktionen in votesUP! zugreifen.

Teilnehmende haben grundsätzlich Zugriff auf die Übersicht aller Teilnehmenden. Allerdings sind hier aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen bestimmte Einschränkungen vorhanden: Andere Stimmberechtigte oder Gäste sehen keine vorregistrierten Token oder noch nicht in Anspruch genommene E-Mail-Zugänge. Zudem haben sie nie Zugriff auf die E-Mail-Adressen anderer Teilnehmender, sondern nur auf deren Anzeigenamen. Dieser Anzeigename generiert sich bei Selbstanmelder:innen erst einmal automatisch aus der E-Mail-Adresse. Hier versucht votesUP! so gut wie möglich zu erkennen, was ein guter Anzeigename wäre. Aus vorname.nachname@example.com wird beispielsweise »Vorname Nachname«. Aus info@example.com wird »Example (Info)« usw. Den Anzeigenamen können alle Teilnehmenden selbst über die Profil-Einstellungsseite anpassen.

Über die Teilnehmenden-Verwaltung lassen sich Rollen auch nachträglich verändern. Dabei geht votesUP! schrittweise vor – eine stimmberechtigte Person muss erst einmal geblockt werden, bevor sie evtl. ganz gelöscht werden könnte. Personen, die schon abgestimmt haben, werden bei der Rollenänderung zu Gästen mit dem Hinweis „vormals stimmberechtigt“ angezeigt. Wer bereits abgestimmt hat, kann nicht zur Orga-Rolle wechseln.

 

4. Zugang für Teilnehmende: Token oder E-Mail?

Grundsätzlich bietet votesUP! zwei verschiedene Möglichkeiten an, wie sich Teilnehmende am System anmelden. Die Voreinstellung lautet auf „E-Mail-Adresse”. Allerdings lässt sich dies in den Veranstaltungs-Einstellungen auf „Anonyme Zugangscodes“ umstellen. Damit ändert sich die Login-Maske für Teilnehmende.

Die „Zugangscodes“ lassen sich durch votesUP! am besten einfach in einem Schwung generieren. Die entsprechende Funktion findet sich in der Teilnehmerverwaltung.

Bildschirmfoto: Token-Liste erstellen

Token eignen sich sehr gut, wenn die Teilnehmenden im Voraus nicht bekannt sind oder sie nicht oder nur eingeschränkt Zugriff auf eine E-Mail-Adresse haben.

Die Token sind nur solange anonym, wie sie auch anonym verteilt werden. Allerdings können sich die Teilnehmenden trotz Token in der Veranstaltung zu erkennen geben: Sie können nach dem Einloggen im Profil ihren Anzeigenamen verändern. Sollte es wichtig sein, dass die Anonymität gewahrt bleibt, muss man von Veranstalterseite die Möglichkeit zum Ändern des Anzeigenamens in den Veranstaltungs-Einstellungen deaktivieren. Bereits geänderte Namen bleiben dann aber bestehen.

Übrigens können sich bestehende E-Mail-Accounts auch im Token-Zugangsmodus weiterhin anmelden. Umgekehrt geht‘s nicht: votesUP! nimmt keine Token an, wenn die Veranstaltung auf „Authentifizierung über E-Mail“ eingestellt ist.

Natürlich willst du als Veranstalter:in sicher sein, dass sich hinter einem Zugang auch die richtige Person verbirgt. Daher zeigt dir die Teilnehmenden-Verwaltung mit einem dunklen Personen-Icon (👤) an, ob eine E-Mail-Adresse bestätigt wurde. Ein helleres Icon bedeutet, dass die E-Mail-Adresse noch nicht über einen per E-Mail versandten Bestätigungslink verifiziert wurde. Diesen Verifizierungslink können Teilnehmende auf ihrer Profil-Seite selbst anfordern oder du forderst als Veranstalter:in das Versenden einer solchen E-Mail bei Erstlogin der Teilnehmenden automatisch an.

Bei Token-Nutzung wiederum zeigen die dunklen Personen-Icons einen bereits aktivierten Token an, während die helleren Personen-Icons die noch unbenutzten anzeigt. „Aktiviert“ bedeutet, dass sich mindestens einmal mit dem Account angemeldet und ein Passwort gesetzt wurde.

 

5. Offene Abstimmungen und geheime Wahlen durchführen

Vorbemerkung: Wahlen = Abstimmungen, d.h. votesUP! unterscheidet hier begrifflich nicht.

votesUP! ist für einen Konferenzbetrieb konzipiert, in dem häufig auch recht spontane Abstimmungen stattfinden müssen. Daher sind einfache Ja-Nein-Enthaltung-Abstimmungen ohne jegliche Vorbereitung möglich: Die Standardfrage lautet „Stimmst du zu?“, zu der die drei Optionen angeboten werden. Mittels »Anlegen und sofort öffnen« kann ein Mitglied des Orga-Teams den offenen Abstimmungsvorgang ohne Umschweife starten. Sollte gerade noch eine andere Abstimmung geöffnet sein, würde diese automatisch geschlossen.

Bildschirmfoto: Eine Abstimmung anlegen

Als weitere Optionen bietet votesUP! derzeit eine Ja-Nein-Abstimmung sowie Listen-Abstimmungen an. Bei Letzteren können z.B. Kandidatennamen eingetragen werden und man legt fest, wie viele Stimmen mindestens und wie viele Stimmen höchstens vergeben werden dürfen. Optional ist eine Enthaltung möglich.

Es können offene und geheime Abstimmungen durchgeführt werden. Das Geheimnis der Wahl stellt votesUP! sicher, indem geheime Abstimmungen anders verarbeitet werden: Im geheimen Modus werden werden Abstimmende in der Wähler:innen-Liste lediglich abgehakt und die Stimmzettel davon separat verarbeitet, sodass selbst auf technischer Ebene keine Möglichkeit besteht die Stimmen den Stimmberechtigten zuzuordnen.

Stimmberechtigt sind in der Standardeinstellung diejenigen, die zum Zeitpunkt des Beginns einer konkreten Abstimmung stimmberechtigt und zugleich online in votesUP! waren. Damit wird gewährleistet, dass die digitale Abstimmung immer sehr transparent und nachvollziehbar für alle Teilnehmenden bleibt. Ein nachträgliches Einloggen Einzelner oder das nachträgliche Zuweisen von Stimmberechtigungen für eine laufende Abstimmung ist nicht möglich. Für einen solchen Fall muss die Abstimmung wiederholt werden. Allerdings bietet votesUP! für zeitversetzte Abstimmungen, die z.B. eine ganze Woche laufen sollen, eine Art digitaler Briefwahl an, die im nächsten Abschnitt erklärt wird.

Es ist zu beachten, dass Teilnehmende mit einem Stimmgewicht größer als 1 derzeit ihre Stimmen nicht splitten können. Wenn sie ihre Stimme abgeben, wird diese so oft gezählt wie das Stimmgewicht lautet. Um Stimmensplittung zu ermöglichen, muss derzeit auf mehrere Accounts zurückgegriffen werden.

Für größere Veranstaltungen lohnt es sich wahrscheinlich, bestimmte Abstimmungen vorher anzulegen – vor allem beim umfangreicheren Abstimmungsfragen oder wenn es um Wahllisten geht.

Je nachdem, was Teilnehmende gerade im System tun, sehen sie Abstimmungen automatisch oder müssen in der Menüleiste auf den Startseite/Wahlbox-Button klicken. votesUP! zeigt die Abstimmungsfrage und die verfügbaren Optionen an. Damit die Teilnehmenden sich nicht in der Eile verklicken, muss zuerst die Abstimmungspräferenz ausgewählt und dann auf »Abstimmen« geklickt werden.

⚠️ Für die Teilnahme kann auch auf Tastaturbedienung zurückgegriffen werden, da Accesskeys mit den jeweiligen Optionen verbunden sind: j für Ja, n für nein, e für Enthaltung, a für Absenden. Bei Listenwahlen sind die einzelnen Einträge mit den Ziffern 1 - 9 erreichbar.

Die Abgabe eines ungültigen Stimmzettels wird von votesUP! verhindert. Allerdings können sich Teilnehmende auch entscheiden bei einer konkreten Abstimmung keine Stimme abzugeben. Die Moderation der Veranstaltung bestimmt, wann eine Abstimmung bzw. ein Wahlgang geschlossen wird. votesUP! schließt Abstimmungsvorgänge aber auch automatisch, wenn alle Stimmen eingegangen sind.

In der Standardeinstellung haben alle zugelassenen Teilnehmenden, also auch Gäste, sofort nach Ende einer Abstimmung Zugriff auf das Abstimmungsergebnis. Das umfasst auch die Liste der Stimmberechtigten und bei offenen Abstimmungen auch die konkreten Einzelstimmen. Veranstaltungsweit lässt sich die Transparenz reduzieren, bis hin dazu, dass nur das Orga-Team Ergebnisse sehen kann. Parallel dazu gibt es die Möglichkeit bei einzelnen Abstimmungen die automatische Sichtbarkeit des Ergebnisses zu unterbinden. Das Ergebnis bleibt dann solange geheim (auch für das Orga-Team), bis es explizit freigeschaltet wurde.

Mehrfach abstimmen wird verhindert: votesUP! lässt das zeitgleiche Einloggen auf mehreren Endgeräten zu, aber die Stimmabgabe kann nur einmal erfolgen. Versuche, mehrmals an einer Abstimmung teilzunehmen, quittiert das System mit einem ablehnenden Hinweis.

Bildschirmfoto: Mehrfach Abstimmen wird verhindert

Sofern eine Veranstaltung bestätigt ist, können alle Abstimmungsergebnisse per E-Mail an die zentrale Orga-Adresse versandt werden. Diese Mail beinhaltet nicht die Details der Einzelstimmen, sondern lediglich die kumulierten Ergebnisse.

Geplante Weiterentwicklung: Enthaltung bei Listenwahl als Generalalternative statt weiterer Option, Anonymisierung von Abstimmungsergebnissen

 

6. Digitale „Briefwahl“

In der Standardeinstellung geht votesUP! von einer Live-Veranstaltung aus, d.h. alle Teilnehmenden sind gleichzeitig online. Tatsächlich abstimmen darf nur, wer bei der Öffnung einer Abstimmung bereits stimmberechtigt und gerade online ist. Ein (verspätetes) Einloggen während der laufenden Abstimmung berechtigt dann nicht mehr, noch mit abzustimmen. votesUP! handhabt dies so, damit sich nicht während einer laufenden Abstimmung die Anzahl der Stimmberechtigten ändert und dies dann möglicherweise zu Verwirrungen führt.

Dieser Ansatz von votesUP! würde allerdings verhindern, eine Abstimmung über mehrere Tage laufen zu lassen (ähnlich zu einer Briefwahl): Nicht alle Stimmberechtigten sind beim Start online. Daher ermöglicht es votesUP!, eine Abstimmungsberechtigung von Offline-Teilnehmenden ausdrücklich zuzulassen. Dies kann sowohl direkt beim Anlegen der Veranstaltung oder später bei den Veranstaltungs-Einstellungen eingestellt werden.

Bildschirmfoto: Offline-Teilnehmende auch stimmberechtigt schalten

In diesem Modus können dann auch Teilnehmende abstimmen, wenn sie erst später online kommen. Voraussetzung ist aber weiterhin, dass ihre Stimmberechtigung bereits eingetragen war, als die Abstimmung startete.

Dieser erweiterte Modus ist in der Teilnehmenden-Übersicht für alle erkennbar: Die Anzeige »🗳 Stimmberechtigungen anwesend« ändert sich zu »🗳 Stimmberechtigungen insgesamt«.

Geplante Weiterentwicklung: Abstimmungsfrist vorgeben, mehrere Abstimmungen parallel laufen lassen

 

7. Protokoll

votesUP! erstellt aus den Aktivitäten automatisch ein Protokoll. Nicht alle Aktivitäten werden dabei aufgezeichnet – so ist z.B. das vorbereitende Hochladen von Teilnehmerlisten oder die Token-Erstellung nicht für das Protokoll relevant. Allerdings werden Rollenveränderungen (Zuweisung oder Aberkennung von Stimmberechtigungen) bei bestehenden Teilnehmenden dokumentiert.

Störende Protokoll-Einträge, wie sie möglicherweise durch Testläufe entstanden sind, können unsichtbar geschaltet werden. Das Protokoll ist generell nur für Mitglieder des Orga-Teams einsehbar, da es auch personenbezogene Daten bei Nutzerabmeldungen enthalten kann.

Wenn du für das Protokoll festhalten möchtest, welche Teilnehmenden zu einem bestimmten Zeitpunkt anwesend waren, kannst du ihre Teilnahme über den entsprechenden Button automatisch dokumentieren.

Geplante Weiterentwicklung: Hinzufügen selbst ausformulierter Protokoll-Absätze.

 

8. Programm

Das Programm oder die Tagesordnung einer Veranstaltung kann visualisiert werden. Wenn ein Programmpunkt aktiviert wurde, erscheint er bei den Teilnehmenden als hellblaues Banner zwischen dem Navigationsmenü und den eigentlichen Seiteninhalten.

Programmpunkte können nach Belieben nummeriert oder mit Buchstaben zur Aufreihung versehen sein. votesUP! orientiert sich an dieser Reihung, so dass beispielsweise ein nachträglich eingefügter Punkt 4.2 automatisch zwischen 4.1 und 5. einsortiert würde. Wenn Programmpunkte über 1.-9. hinaus gehen, dann solltest du die einstelligen mit vorangehendem Leerzeichen eintragen – so bleibt die korrekte Sortierung gewährleistet.

Ergänzend oder anstelle der Nummerierung ist auch eine Festlegung von Uhrzeiten möglich. Die Orga kann zentral für eine Veranstaltung festlegen, ob die Programmpunkte sortiert nach Uhrzeiten oder nach der Nummerierung angezeigt werden.

Jeder Programmpunkt kann um eine Erläuterung ergänzt werden, die nur auf der Programm-Übersicht erscheint und in etwas kleinerer Schrift weitere Informationen zur Verfügung stellt. Damit können Verfahrensinformationen erklärt oder Dokumente verlinkt werden.

Jeder Programmpunkt kann mit und ohne Redeliste aktiviert werden, sofern die Veranstaltungseinstellungen die Redelisten nicht generell deaktiviert hat.

Geplante Weiterentwicklung: Bearbeiten vorhandener Programmpunkte (statt Löschen und neu anlegen)

 

9. Redelisten und Anträge zur Geschäftsordnung

Um die Redelisten-Funktion zu nutzen, muss ein Programmpunkt und aktiviert sein. Es stehen sowohl einfache Wortmeldungen wie auch Anträge zur Geschäftsordnung zur Verfügung. Ein solcher GO-Antrag kann nur gestellt werden, solange ein:e Teilnehmer:in nicht selbst auf der Redeliste wartet.

Eine Redeliste kann geschlossen werden, so dass die verbleibenden Personen noch abgearbeitet werden können, sich jedoch niemand mehr zusätzlich zu Wort melden kann. Über die Programm-Verwaltung kann eine Redeliste für den Programmpunkt dann auch ganz deaktiviert werden.

Die Redeliste ist jeweils an einen Programmpunkt gebunden. Beim Wechsel zwischen Programmpunkten wird jeweils eine neue Redeliste aufgerufen. Die alte Redeliste ist jedoch weiter vorhanden, sollte der vorhergehende Programmpunkt erneut aufgerufen werden.

Geplante Weiterentwicklung: Gegenderte Redeliste, GO-Anträge direkt zur Abstimmung, Anzeige der Sprechzeiten.

 

10. Nachrichten / Chat

Der Chat dient in erster Linie für kurzen Nachrichtenaustausch und für zentrale Mitteilungen durch das Orga-Team. Teilnehmende können derzeit jeweils nur an eine einzelne Person Nachrichten schicken, während das Orga-Team auch an alle Teilnehmenden auf einmal schreiben kann. Im Chat erscheinen zudem Mitteilungen, wenn sich die eigene Rolle oder ein Status verändert hat (bspw. Anerkennung/Aberkennung von Stimmrechten).

Im Navigationsmenü erscheint neben dem Chat-Symbol die Zahl der neu eingegangen Nachrichten. Dieser Indikator aktualisiert sich selbstständig alle paar Minuten.

 

11. Profil

Auf der eigenen Profil-Seite können verschiedene Einstellungen überprüft oder verändert werden: Hier bekommst du zum Beispiel Auskunft über deine Teilnehmerrolle, dein Stimmgewicht, die registrierte E-Mail-Adresse oder das Zugangstoken. Du kannst ein neues Passwort für deinen Zugang eintragen.

Bildschirmfoto: Das persönliche Profil bei bestätigten Nutzer:innen

Der persönliche Anzeigename kann angepasst werden, sofern die Auto-Erkennung durch votesUP! nicht ausreichend war. Auch Tippfehler bei der E-Mail-Adresse können korrigiert und eine (ggf. erneute) Bestätigungsmail angefordert werden. Wenn eine E-Mail-Adresse bereits bestätigt wurde, kann sie für diesen Zugang nicht mehr verändert werden. Auch kann das Orga-Team zentral festlegen, ob die Anzeigenamen der Teilnehmenden irgendwann einmal fix und unveränderlich sind.

Um deinen Zugang mit E-Mail-Adresse noch besser abzusichern, kannst du hier eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Dann schickt dir votesUP! bei jedem Login-Versuch eine E-Mail mit einem neuen 6-stelligen Zugangscode, der zum Einloggen eingetragen werden muss. Diese Zugangscodes verfallen automatisch nach der Benutzung bzw. nach einer Stunde.

Bildschirmfoto: Login-Seite mit Zwei-Faktor-Authentifizierung

 

12. Zentrale Einstellungen und Auftragsverarbeitung

Bildschirmfoto: Zentrale Einstellungen einer Veranstaltung

In den Veranstaltungseinstellungen lässt sich auch die bevorzugte Sprache einer Veranstaltung festlegen. Teilnehmende werden dann automatisch die Nutzeroberfläche in dieser Sprache vorfinden. Derzeit stehen Deutsch und Englisch zu Auswahl, wobei Englisch noch nicht vollständig verfügbar ist.

Demnächst verfügbar: Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung

votesUP! bietet demnächst die Möglichkeit, eine Vereinbarung zur „Auftragsverarbeitung“ gemäß Artikel 28 der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) [Rechtstext bei EUR-LEX] abzuschließen. Damit kannst du z.B. gegenüber deinen Teilnehmenden nachweisen, auf welcher Basis ihre Daten gespeichert und weiter verarbeitet werden. Die Vereinbarung gilt für eine konkrete Veranstaltung und behält bis zu deren Löschung aus dem votesUP!-System ihre Gültigkeit. Um die Vereinbarung zu erstellen, fragt votesUP! deine detaillierten Kontaktinformationen und die Auswahl der votesUP!-Bereiche ab, die du nutzen möchtest.

Bildschirmfoto: Vorbereiten der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung

 

13. Veranstaltung beenden

Am Ende einer Veranstaltung ist es möglicherweise nützlich, den Teilnehmenden das nachträgliche Ändern ihrer Anzeigenamen zu verbieten. Auch kann die Veranstaltung »abgeschlossen« werden, so dass außer dem Orga-Zugang kein Zugriff mehr möglich ist.

Bildschirmfoto: Abschließen der Veranstaltung

Nach einer Inaktivität von 90 Tagen wird die Veranstaltung automatisch aus votesUP! gelöscht. Eine frühere Löschung kann durch die Orga-Zugänge selbst veranlasst werden. Auch eine Teilrücksetzung ist möglich, z.B. nach Testläufen.

Bildschirmfoto: Veranstaltung zurücksetzen oder löschen